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Photovoltaik: Was ist das ?

Die Sonne ist eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle. Ihre technische Nutzung wird unterschieden in Solarthermie und Photovoltaik. Solarthermie nennt man die Wärmeerzeugung mit Hilfe von Sonnenkollektoren. Klassische Anwendungsgebiete sind Brauchwassererwärmung, Heizungsunterstützung und Schwimmbeckenheizung.

Photovoltaik ist die Stromgewinnung aus Sonnenlicht. Die hierbei eingesetzten Solarzellen sind Halbleiterelemente, in der Regel aus dem Rohstoff Silizium. Fällt Sonnenlicht auf eine Solarzelle, so werden dort Elektronen in Bewegung gesetzt und es fließt ein elektrischer Strom. Voraussetzung ist allerdings, dass ein geschlossener Stromkreis über einen Verbraucher oder das Stromnetz besteht.

 

Physikalisch bedingt erzeugen Solarzellen Gleichstrom. Der gewonnene Strom kann direkt in Batterien gespeichert oder durch Gleichstromverbraucher genutzt werden. 
Man spricht hier von Autarken Solarstromanlagen, die immer dann zum Einsatz kommen, wenn kein öffentliches Stromnetz zur Verfügung steht.

 

Netzeinspeisesysteme benötigen zusätzlich einen Wechselrichter zur Umwandlung in Wechselstrom. Der Solarstrom wird zeitgleich in das Stromnetz eingespeist, über einen zusätzlichen Zähler erfasst und vergütet.

 

Netzeinspeisung als Einnahmequelle

Entsprechend dem „Erneuerbare Energien Gesetz“ EEG wird Strom aus Solarenergie über eine Laufzeit von 20 Jahren mit einem gesetzlich festgelegten Preis vergütet. Der Solarstrom wird in der Regel vollständig in das Netz eingespeist, da die Vergütung höher ist als der Preis, der für den Bezug von Strom aus dem Netz bezahlt werden muss. Die vom Netz bezogene und die ins Netz eingespeiste Energie werden dabei getrennt voneinander – über zwei Zähler – registriert und abgerechnet.